Traditionelle und folkloristische Lieder aus Brasilien und Argentinien
-ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG-
Die virtuosen Künstler Angela Diel und Sergio Zabala entführen das Publikum in eine Reise durch die wunderbare Welt der traditionellen südamerikanischen Musik, mit berühmten Werken, die nur selten in Halle zu hören sind.
Die brasilianische Mezzosopranistin Angela Diel singt traditionelle Werke von Komponisten wie Heitor Villa-Lobos, Ernani Braga und Claudio Santoro u. a. Sie wird am Klavier von Andre Dolabella, ebenfalls aus Brasilien, begleitet.
Der argentinische Liedermacher und Gitarrist Sergio Zabala interpretiert die volkstümliche Trova und Cuyana-Musik gemischt mit Elementen des Tango, Jazz und anderen lateinamerikanischen Rhythmen.
Die Stücke unterstreichen die Vielfalt der folkloristischen lateinamerikanischen Musikkultur.
Eintritt: 9,-€ / ermäßigt 6,-€ (an der Abendkasse)
VERNISSAGE DER KUNSTAUSSTELLUNG "WELTSPRACHE KUNST"
Kunst als Sprachrohr zwischen den Kulturen der Welt
Kunst ist eine universelle Sprache. Der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Autor des Buches „Weltsprache Kunst“ definiert diese Weltsprache als „jene Künste, bei denen man auch über die Kulturkreisgrenzen oder über die Jahrhunderte hinweg die gleichen Leitbilder ästhetischer und ethischer Art befolgte. Man kann etwas über die Natur des Menschen erfahren, indem man Felsmalereien von Buschleuten, altsteinzeitliche Felsmalereien oder Skulpturen der Griechen und der Römer, die zum Teil sehr anschaulich sind, vergleicht“.
Wir nehmen diese Erkenntnisse als Anstoß für unsere diesjährige Kunstausstellung.Unser Vorhaben ist es, mit den Werken von 15 Künstlern aus allen 5 Kontinenten der Erde die Vielfalt und gleichzeitig die Ähnlichkeit der verschiedenen Ausdrucksformen menschlicher Kulturen zu zeigen.
Dies soll ein kleiner Beitrag zur besseren Verständigung zwischen den Völkern und Kulturen sein, die sich hier in Halle treffen.
ORT: Rathaus der Stadt Halle (Marktplatz 1 - 4. Etage)
DONNERSTAG 03. JUNI
20:00 Uhr
PODIUMSDISKUSSION "LATEINAMERIKA: 200 JAHRE AUF DER SUCHE NACH EINER IDENTITÄT“
-Neoliberalismus, Autonomie und bolivarianische Revolution-
Von 2009 bis 2011 feiert Lateinamerika die vor 200 Jahren unternommenen ersten Schritte und Anstrengungen, die letztlich zur Unabhängigkeit von Spanien führten. Die Lage der lateinamerikanischen Bevölkerung ist im 21. Jahrhundert genauso spannungsreich wie die Geschichte des Kontinents.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst jedes Jahr weiter. Es ist daher wenig überraschend, dass unter diesen Bedingungen sozial-politische Bewegungen, wie der venezolanische „Chavismus“ (nicht nur) bei den Ärmsten auf fruchtbaren Boden fallen.
200 Jahre nach dem Beginn der Unabhängigkeitsbestrebungen machen sich die Menschen in vielen Ländern dieses Kontinents erneut auf, um ihre Eigenständigkeit zu vollenden. Ihr Kampf um eine „zweite Unabhängigkeit“ hat die volle wirtschaftliche und soziale Souveränität zum Ziel.
Haben die Ziele dieser populistischen Bewegungen in Venezuela, Bolivien, Nikaragua und anderen Staaten eine Zukunft? Sind sie eine echte Alternative und die Lösung aller Probleme dieser Länder und Lateinamerikas?
Mit Prof. Heidrun Zinecker (Politikwissenschaftlerin an der Uni-Leipzig), Dr. German Muruchi (Biograf des bolivianischen Präsidenten Evo Morales) und Dr. Francisco Amaya (Mediziner und ehemaliges Mitglied der sandinistischen Regierungspartei Nikaraguas).
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Solidaridad e. V.
Mit dem Dokumentarfilm „Vida Loca / Die Todesgang“
Regie: Christian Poveda
In San Salvador bekämpfen sich zwei Banden, die Mara Salvatrucha und Mara 18, seit Jahren. 14.000 verlassene Jugendliche weihen ihr Leben der Gang, die ihre Familie ersetzt. Sie sind die Erben von amerikanischen Gangs, die in den 80er Jahren von salvadorianischen Bürgerkriegsflüchtlingen gegründet wurden. Entstanden in den Ghettos von Los Angeles ist die Legende der Maras nun tief in Mittelamerika verwurzelt.
Der französisch-spanische Fotojournalist Christian Poveda konstruiert ein eindringliches Portrait der Maras im gewalttätigen El Salvador. Die Lebensgeschichte der Jugendlichen werden durch die Sammlung von Aufnahmen seines dreijährigen Aufenthalts im Lande erzählt. "Wir müssen versuchen zu verstehen, warum 12- oder 13jährige einer Gang beitreten und ihr Leben für sie opfern", sagte der Regisseur in einem Interview.
Am 2. September 2009 wurde Poveda bei Dreharbeiten für die Fortsetzung von "La Vida Loca" mit mehreren Kopfschüssen getötet.
Auch am 4. Und 7. Juni
ORT: Kino Zazie (Kleine-Ulrich-Straße 22)
SAMSTAG 05. JUNI
16:00 Uhr
KOCHWORKSHOP
"TAPAS & BARBACOAS"
In einer lockeren Atmosphäre wird den BesucherInnen des Kochworkshops von spanischen Experten die Geschichte der „Tapas“ und spanischen „Barbacoas“ (Gegrilltes) vorgetragen. Alle Gerichte werden gemeinsam zubereitet und im Anschluss daran bei Sangria und spanischer Musik in gemütlicher Runde verspeist.
Anmeldung bis 4. Juni unter: info@si-halle.org
Teilnahmegebühr: 8,-€ (Studenten 5,-€)
ORT: Familienzentrum - FAZ ( Geiststrasse 29)
DIENSTAG 08. JUNI
20:30 Uhr
11 Jahre Spanischstammtisch
-Mesa iberoamericana-
Seit 1999 findet jeden Dienstag in einer anderen Kneipe der Iberoamerikanische Stammtisch statt. Dabei handelt es sich um eine freies Treffen von Leuten, die gerne Spanisch sprechen, seien es Latinos, Spanier oder Deutsche. Das Altersspekturm reicht vom Abiturienten bis zum Rentner. Für die Spanischsprechenden in Halle ist der Stammtisch zu einem Stück Heimat geworden. Zum Jubiläum laden wir zu einem Grillabend ins Studentencafe „Konsum“ ein. Für Interessierte eine gute Gelegenheit, uns kennenzulernen
Mit dem argentinischen Film "El frasco / Der Glasbehälter"
Regie: Alberto Lecchi
Perez, ein ernster, schüchterner und etwas ungeschickter Busfahrer, fährt jeden Tag seine Tour über die Dörfer. Jeden Tag wiederholt er seine gleichen Handlungen und nichts scheint ihn zu berühren, bis auf Romina, die Dorfschullehrerin am Ende seiner Fahrt, die im Wohnwagen lebt und nur mit ihren Schülern Kontakt hat. Eines Tages zwingt Sie eine Verordnung des Schulministeriums zu einer Analyse. Sie bittet Perez den Glasbehälter zu transportieren. Gedankenverloren und ungeschickt fällt ihm der Glasbehälter zu Boden und zerbricht. Hiermit beginnt eine komplizierte und besondere Liebesgeschichte, die uns über die größten Konflikte lächeln lässt.
Auch am 5. und 6. Juni
ORT: Kino Zazie (Kleine-Ulrich-Straße 22)
DONNERSTAG 10. JUNI
19:30 Uhr
BILDVORTRAG: “UNTERWEGS AUF DEM ACONCAGUA”
Zwei Hallenser unterwegs auf dem höchsten Berg Amerikas – ein Reisebericht
Der Cerro Aconcagua ist mit 6.962 m der höchste Berg des amerikanischen Kontinents. Er befindet sich in den argentinischen Anden, in der Provinz Mendoza nahe der chilenischen Grenze. In den Jahren 2008 und 2010 machten sich die Hallenser Uwe Richter und Steffen Runge auf, diesen Berg zu besteigen. Sie zeigen uns Fotos von wunderschönen Landschaften und berichten über ihr erlebnisreiches Abenteuer.
ORT: "FORTUNA" BAR Y TAPAS (Große-Ulrich-Str. 41)
SONNTAG 13. JUNI 2010
12:00 - 18:00 Uhr
2. Interkulturelles Sommer- und Familienfest
Das Highlight der Kulturtage!
Wie schon im letzten Jahr organisiert SI-Halle zusammen mit dem Peissnitzhaus e.V. und mehreren internationalen Vereinen das große Familienfest auf der Peissnitz. Es wird wieder ein umfangreiches Kulturprogramm auf der Bühne geboten. Verschiedene Kulturvereine werden sich mit eigenen Ständen beteiligen.
Hier können die Besucher kulinarische Spezialitäten aus fernen Ländern probieren. Es gibt Tanz und Musik aus Argentinien und Vietnam, Kampfkunst aus Brasilien, Piñata-Schlagen und verschiedene andere Spiele für Kinder.
Auf einer großen Hüpfburg können sich die Kleinen austoben.
Gleichzeitig führt die HAVAG auf der Peissnitz ein Sommerfest rund um den Peissnitz-Express "50 Jahre Peißnitzexpress" durch mit einem umfangreichen Kulturprogramm.